Hallenschließung bis 02.01.2022

Seit dem 28.12.2021 ist die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW in Kraft. Sie sieht u.a. vor, dass die Ausübung von Sport in Innenräumen nur noch unter Einhaltung von 2G Plus (Genesen/Geimpft sowie mit Test) erlaubt ist (s. §4 Abs. 3), wobei ein offizieller Testnachweis vorliegen muss, der nicht älter als 24 Stunden sein darf und mittels Zugangskontrollen inkl. Abgleich mit dem Ausweis vom Betreiber der Sportstätte festgehalten werden muss (s. §4 Abs. 6).
Insbesondere der letzte Gesichtspunkt stellt uns als Verein vor enorme Herausforderungen, da uns die lückenlose Kontrollpflicht vor einem möglichen Zugang zur Sportstätte auferlegt wird. Wir müssten also Sicherheitspersonal anheuern, das zu den Öffnungszeiten Mo.-So. 8:00 bis 23:00 Uhr am Eingang zum Clubhaus dieser Kontrollpflicht nachweislich nachkommt. Alleine die finanziellen Aufwände würden derzeit unsere Möglichkeiten überschreiten (Kosten ca. 10.000 EUR pro Monat). Hinzu käme, dass wir die finanziellen Aufwände nicht einfach der Vereinskasse entnehmen könnten, um über die Mitgliedbeiträge von allen Mitgliedern die ohnehin schon privilegierten Aboinhaber und Hallen nutzende Nichtmitglieder weiter zu protegieren. Diejenigen Mitglieder, die in Bezug auf Hallenspielmöglichkeiten wieder mal nicht zum Zuge gekommen sind und auch keine Nichtmitglieder mitfinanzieren möchten, würden zu Recht auf die Barrikaden gehen. Hier müsste also kurzfristig ein anderes, tragbares Finanzierungskonzept her. 
Auch organisatorisch können wir diese enormen und umfangreichen Zugangskontrollen als Verein kurzfristig nicht umsetzen, weswegen wir Ihnen hiermit leider mitteilen müssen, dass die Hallen vorerst vom 28.12.2021 bis einschließlich 02.01.2022 schließen müssen, was wir ausdrücklich sehr bedauern!

Wir wissen von anderen Vereinen, die diese Kontrollpflicht auf Erklärungsmodelle durch die Mitglieder abzuwälzen versuchen oder sich in "Stichproben"-Formulierungen winden, was aber nach juristischer Prüfung der aktuellen Formulierung der CoSchuVO eindeutig nicht genügt. Würden wir einen solchen Weg gehen, würden wir dauerhafte Hallenschließungen und hohe Bußgelder (neben persönlicher Haftung der Vorstandsmitglieder) riskieren.

Auch zeigt die Erfahrung, dass es um freiwillige Nachweiseinrechung und "aktives Mitmachen" nicht besonders gut bestellt ist. Ca 30% aller Abonnenten sind uns ihre 2G-Nachweise der vorangegangenen SchVO auch nach mehrmaliger Nachfrage über mehrere Wochen hinweg immer noch schuldig. Mit diesem Wissen können wir uns nicht auf eine aktive Nachweiseinreichung durch die Hallennutzer berufen. Noch schwieriger: Selbst auf die Maskenpflicht müssen wir immer wieder hinweisen, da diese trotz eindeutigster Beschilderungen und inzwischen mehr als klarer Informationslage der gesamten Gesellschaft in unseren Hallen immer wieder ignoriert wird. Auch erfuhren wir mehrfach auch am eigenen Leibe, mit welchem Unmut bis hin zu Beleidigungen diejenigen konfrontiert wurden und werden, die der Kontrollpflicht stichprobenartig nachgekommen sind. Speziell dies macht es uns schwer, über Vorschläge nachzudenken, Schüler oder Stundenten mit der Kontrollpflicht zu betrauen. Deswegen führt vermutlich kein Weg an geschultem Personal vorbei.

Vor all diesen Hintergründen auf verständnisvolle Freiwilligkeit in der proaktiven 2G+ Nachweisung durch die Hallennutzer (also Buchende inklusive aller den Platz mitbenutzenden Spieler*Innen, deren Namen nie zum Vorschein treten werden) zu setzen, erscheint derzeit abwegig und den Ordnungsbehörden gegenüber als wenig glaubhaft verargumentierbar. Insbesondere vor der Abwägung eines jeden Einzelnen, für eine Stunde Tennis (mindestens) eine halbe Stunde für die Erlangung eines Testzertifikats aufwenden zu müssen, lässt die lückenlose Freiwilligkeit weiter so zweifelhaft erscheinen, dass die Möglichkeit, sich als Verein über Zugangskonzepte aus der Affäre zu ziehen, für uns nicht gegeben ist. 

Wir werden trotzdem die Ferienzeit (mit entsprechender Flaute in der Hallennachfrage) nutzen, alle Möglichkeiten in Erwägung zu ziehen, um die Hallen so schnell wie möglich über ein vom Verein tragbares und gleichzeitig juristisch sicheres Verfahren wieder öffnen zu können.

Sollten Sie bereit sein, hierzu finanzielle oder auch zeitliche Ressourcen verlässlich beizusteuern, können Sie sich liebend gerne an die Geschäftsstelle wenden. 

Wir stehen parallel dazu in Gesprächen mit dem TVM und sind bemüht, mit dessen Rückendeckung eine zumutbare und mit der Coronaschutzverordnung konforme Lösung zu finden.
Ob eine Öffnung der Halle ab dem 10.01.2022 realistisch ist, können wir zur Zeit noch nicht absehen. Wir werden Sie diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

Die seit dem 28.12.2021 gültige Corona-Schutzverordnung des Landes NRW können Sie hier abrufen ...
 

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